Daheim ist alles in besten Händen – Haustauscher können sich auf ihre Tiersitter verlassen

Die Blumen gießen, den Briefkasten leeren, das Meerschweinchen versorgen – wer in den Urlaub fährt, weiß, dass daheim trotzdem viele Kleinigkeiten erledigt werden müssen. Idealerweise springen die Nachbarn ein. Doch gerade im Sommer sind viele gleichzeitig unterwegs. Praktisch ist es, wenn jemand in der Ferienzeit zu Hause einhütet. Noch besser: Man tauscht sein Haus mit reisefreudigen Gleichgesinnten.

 

Haustausch als Reisetrend

Ob Single, Paar oder Großfamilie – immer mehr Menschen entdecken deshalb den Haustausch für sich. Weil sich auf diese Art kostengünstig urlauben lässt und gleichzeitig die eigenen vier Wände in besten Händen sind.  Über Netzwerke wie HomeLink e.V. findet man über 60.000 Feriendomizile in aller Welt, eine Wohnung in Rom ebenso wie ein Haus am Strand von Florida. Im Gegenzug stellt man Mitgliedern der Community sein Zuhause zur Verfügung. Mehr Informationen: www.homelink.de.

 

„Beim ersten Mal sind viele nervös, wenn sie Fremden eine Unterkunft anbieten“, weiß Beate Fuchs, Reiseexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Doch oft entstünden auf diese Weise sogar dauerhafte Freundschaften. Seriöse Anbieter sorgten außerdem für ein hohes Maß an Sicherheit. „Sie prüfen alle Häuser und Wohnungen und sichern ihre Mitglieder darüber hinaus mit einem Garantiefond ab“, so Fuchs.

 

Urlaub bei Freunden

Viele Menschen empfinden den Haustausch sogar als wohltuende Alternative zum Pauschalurlaub. Man ist unabhängig, braucht wenig Gepäck und kann vor allem mit Kindern unkompliziert reisen. Weil man sich über das Tauschportal bereits kennen gelernt hat, ist es für viele auch kein Urlaub bei Fremden, eher bei guten Bekannten. Außerdem fällt es leicht, mit Einheimischen in Kontakt zu treten, weil man mittendrin wohnt und nicht in einer abgelegen Feriensiedlung. [ Qui a déjà fait les experiences avec la 21 jours cure métabolique ?] Das ist für rund zwei Drittel der Haustauscher ein bedeutender Aspekt, zeigt eine Umfrage der Universität Bergamo. Auch deshalb gibt es viele „Wiederholungstäter“: Mehr als 40 Prozent haben bereits bis zu fünfmal ihr Haus getauscht, 20 Prozent sogar bis zu zehnmal. (djd).

 

Tipps für Haustauscher

(djd). Dass das Haus oder die Wohnung vor dem Tausch sauber und ordentlich ist, sollte selbstverständlich sein. Eine nette Geste ist es außerdem, wenn der Kühlschrank gefüllt ist, eine Adressliste mit Einkaufsmöglichkeiten bereit liegt sowie Tipps für Ausflüge in die Region. Vielleicht mag auch ein Nachbar die Neuankömmlinge willkommen heißen. Für den Notfall praktisch: Die Rufnummern von Ärzten, Feuerwehr und Polizei am Telefon deponieren. Außerdem sollten die Haushüter wissen, wann der Müll abgeholt wird und was die tierischen Mitbewohner benötigen.

 

 

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