Wer in den Urlaub startet, sollte keine verderblichen Lebensmittel zurücklassen

Der Countdown läuft. Bald starten viele Deutsche wieder in ihren wohlverdienten Urlaub. In den letzten Tagen vor der Abreise geht es dabei oft hektisch zu. Neben dem Kofferpacken stehen noch viele weitere organisatorische Aufgaben auf dem Programm. Dazu zählt auch der Kühlschrank-Check, denn: Frische und leicht verderbliche Lebensmittel sollten noch vor der Abreise verbraucht werden, um die Produkte hinterher nicht wegwerfen zu müssen. Mit einer guten Planung und ein paar einfachen Tricks ist das kein Problem. Weitere Hinweise rund um den Einkauf und die Lagerung von frischen Lebensmitteln gibt es unter QS-live.de, der Webseite der EU-geförderten Informationskampagne „QS-live. Initiative Qualitätssicherung“.

 

Reste vermeiden – schon beim Einkauf daran denken

Ein gut durchdachter Einkaufszettel hilft dabei, nur das einzukaufen, was auch tatsächlich bis zur Abfahrt verbraucht wird. Besser ist es, etwas weniger zu kaufen und dafür auf geprüfte Qualität zu achten. Dabei hilft beispielsweise das blaue QS-Prüfzeichen. Es steht für sichere Lebensmittel aus kontrollierter Herstellung. Falls der Kühlschrank trotz guter Planung noch üppig gefüllt ist, werden mit etwas Einfallsreichtum aus den Resten leckere Mahlzeiten für die Tage vor der Abreise. Übrig gebliebenes Gemüse etwa wird – mit etwas Brühe püriert und einem Rest Sahne verfeinert – im Handumdrehen zu einer köstlichen Cremesuppe. Auch gefüllte Pfannkuchen, Aufläufe und Pfannengerichte sind einfache Speisen, um Lebensmittelresten den Kampf anzusagen.

 

Einfrieren statt wegwerfen

Auch Einfrieren ist eine bewährte Methode: Frisches Fleisch in geeignete Gefrierbeutel legen, die Luft herausstreichen und gut verschließen, bevor es ins Gefrierfach kommt. Puten- und Hähnchenfleisch halten tiefgekühlt bis zu drei Monate. Schweine- und Kalbfleisch ist etwa sechs Monate und Rindfleisch sogar acht bis zehn Monate haltbar. Im Gegensatz zu Fleisch sollte Gemüse vorab blanchiert werden. Das heißt zunächst wie gewohnt vorbereiten – also waschen, putzen, kleinschneiden – und danach kurz in ungesalzenem Wasser kochen. Gut verpackt in Beuteln oder Plastikdosen bleibt es bis zu sechs Monaten frisch. Tipp: Genau beschriften, was drin ist und wann die Speisen eingefroren wurden. Auf diese Weise hat man nicht nur das Reste-Problem gelöst, sondern gleichzeitig einen Vorrat für die Rückkehr geschaffen. (djd).

Für den kleinen Hunger unterwegs

Ob es mit dem Auto, der Bahn oder dem Fahrrad in den Urlaub geht, ausreichend Verpflegung sorgt zwischendurch für neue Energie. Die Frage, was eingepackt werden soll, lässt sich mit einem Blick in den Kühlschrank schnell beantworten: So werden beispielsweise aus Hackfleisch Frikadellen und der übrig gebliebene Aufschnitt wandert auf die belegten Brote. Zusammen mit frischem Obst und Gemüse ist der Reiseproviant somit gesichert. Wichtig: Leicht verderbliche Lebensmittel immer in einer Kühlbox transportieren, um die Kühlkette nicht zu unterbrechen. (djd).

 

 

 

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