Unterversorgung trotz Überernährung – Wie ist das möglich?

Unser Lebensstil hat sich in den vergangenen Jahrzehnten drastisch verändert. Gleichzeitig haben Volkskrankheiten wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen rasant zugenommen. Neben Bewegungsmangel können vor allem Fehl- und Überernährung maßgebliche Gründe sein. Nach der Einschätzung von Wissenschaftlern der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB) tritt bei Betroffenen häufig nicht nur Übergewicht, sondern gleichzeitig auch eine Unterversorgung an Vitaminen und Mineralstoffen auf. Dadurch könne das Voranschreiten der Erkrankungen gefördert werden.

 

Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Die Experten raten, der Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen mehr Beachtung zu schenken. Einige dieser unverzichtbaren Stoffe sind sowohl in den Zuckerstoffwechsel involviert als auch mit den Folgen seiner Störungen verbunden. Fachgesellschaften empfehlen daher Diabetikern eine ausgewogene, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung mit mindestens fünf Portionen frischem Gemüse und Obst pro Tag. Doch häufig werden diese Empfehlungen nicht annähernd erreicht. Gleichzeitig haben Menschen mit chronischen Erkrankungen meist auch noch einen gesteigerten Bedarf an Biofaktoren. So sind Patienten mit Diabetes oder Bluthochdruck oft von einem Magnesiummangel betroffen, der wiederum einen negativen Einfluss auf die Stoffwechseleinstellung, den Blutdruck und das Herz haben kann. Eine Broschüre zu dem Thema gibt es unter gf-biofaktoren.de.

 

Mangel ausgleichen

Um eine Unterversorgung mit Magnesium auszugleichen, empfiehlt die GfB, auf Präparate aus der Apotheke zurückzugreifen. Dazu eignen sich organische Magnesium-Verbindungen wie zum Beispiel Magnesiumorotat. Zu den kritischen Nährstoffen bei Diabetes zählt außerdem das Vitamin B1. Ein Mangel kann diabetesbedingte Nervenschäden (Neuropathien) verstärken. Bei unklaren neurologischen Beschwerden sollte zudem der Vitamin-B12-Spiegel überprüft werden. Auch die Überprüfung des Vitamin-D-Spiegels und der Ausgleich eines möglichen Mangels sind zu empfehlen. (djd).

 

Vorsicht bei Engpässen

(djd). Da kaum ein biochemischer Vorgang im Körper ohne die Hilfe von Biofaktoren abläuft, sind schon bei leichten Engpässen Störungen vorprogrammiert. Auf Dauer werden dadurch chronisch-degenerative Leiden gefördert. Hinzu kommt, dass die dauerhafte Einnahme von Medikamenten den Bedarf erhöht. „Wird dem nicht durch eine entsprechende Mehrzufuhr Rechnung getragen, kann das den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen und dem erwünschten Therapieerfolg entgegenwirken“, warnen die Experten der Gesellschaft für Biofaktoren. Weitere Informationen gibt es unter gf-biofaktoren.de.

 

 

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